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360 Grad Kamera Test 2017: Testberichte, Vergleich und Kaufberatung

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Vergleichssieger Preis-Leistungssieger
Modell Samsung Gear 360 (2016)Ricoh THETA S 360 Grad VollsphärenkameraLG 360 CamSamsung Gear 360 (2017)Nikon KeyMission 360
Preis

122,21 € 349,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

308,42 € 399,00 €

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189,90 €

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221,99 € 249,00 €

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Testergebnis

90.6%

"Sehr gut"

89%

"Gut"

87.3%

"Gut"

87.1%

"Gut"

85.4%

"Gut"

Bewertung
HerstellerSamsungRicohLGSamsungNikon
Typ360 Grad Kameras für den Alltag360 Grad Kameras für den Alltag360 Grad Kameras für den Alltag360 Grad Kameras für den Alltag360 Grad Actionkamera
Größe6,6 x 5,6 x 6 cm4,4 x 13 x 2,3 cm2,5 x 9,7 x 0,4 cm10,06 x 4,63 x 4,51 cm6,5 x 6,1 x 6 cm
Gewicht145 g125 g73 g130 g198 g
Auflösung Video4KFull-HD2K4K4K
Auflösung Foto30 Megapixel14 Megapixel16 Megapixel15 Megapixel23.9 Megapixel
Bildrate25.9 fps30 fps30 fps24 fps24 fps
Sichtfeldvollsphärischvollsphärischvollsphärischvollsphärischvollsphärisch
Speicher internn.v.8 GB4 GBn.v.n.v.
Speicher erweiterbar
Akkukapazität1350 mAhk.A.1200 mAh1160 mAhk.A.
Akku austauschbar
Display
App / WLAN
USB Anschluss
HDMI Anschluss
Wasserdichtes Gehäuse
Preis

122,21 € 349,00 €

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Details Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum AngebotDetails Zum Angebot

Das Wichtigste in Kürze

Mit 360 Grad Kameras hast du eine innovative und neue Art, deine Erlebnisse festzuhalten. Nimm Freund, Familie und Bekannte mit auf eine besondere Erfahrung und zeige Ihnen dein Leben.
Die VR Kameras nehmen (fast) alles um dich herum auf. Auch wenn das zunächst kompliziert klingt, nehmen dir die Geräte inzwischen viel Arbeit ab und sind auch für Einsteiger geeignet..
Ob im Alltag, bei Outdoor Abenteuern oder für eine schnellen Schnappschuss am Smartphone. Für jede Anwendung gibt es ein passendes Modell.

Empfehlungen der Redaktion: Die besten 360 Grad Kameras in allen Kategorien

Inzwischen gibt es 360 Grad Kameras für viele verschiedene Anwendungsbereiche. Um dir einen kurzen Überblick zu verschaffen stellen wir dir hier unsere Empfehlungen für die wichtigsten Kategorien vor. Mit diesen Geräten bist du bestens ausgestattet und kannst nichts falsch machen.

Unsere Empfehlung: 360 Grad Kamera für den Alltag

Mit der Samsung Gear 360 (2016) kannst du absolut nichts falsch machen. Samsung gilt als Vorreiter in Sachen Virtual Reality. Und mit dieser kleinen Kamera ermöglichen sie auch dir, ins Feld der 360 Grad Aufnahmen einzusteigen. Die Aufnahmequalität ist sehr hochwertig und die Kamera hat sogar einen Spritzwasser- und Dreckschutz.
Vergleichssieger Samsung Gear 360 (2016)

122,21 € 349,00 €

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Unsere Empfehlung: 360 Grad Actionkamera

Die Nikon KeyMission 360 vereint hohe Aufnahmequalität mit Widerstandsfähigkeit. Entgegen anderer Actioncams braucht diese kein zusätzliches wasserfestes Gehäuse, sondern kann in Serienausstattung bis zu 30 Meter tief tauchen.
Nikon KeyMission 360

499,00 €

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Unsere Empfehlung: 360 Grad Smartphonekamera

Mit dem Modell Nano bietet Insta360 eine der wenigen 360 Grad Kameras an, die direkt an ein iPhone angeschlossen werden können. So kannst du jederzeit deine Aufnahmen direkt mit deinen Freunden online teilen. Handy und Kamera ergänzen sich super, aber auch alleine kann die Insta360 Nano ohne Probleme betrieben werden.

Unsere Empfehlung: 360 Grad Kamera für Vlogs

Das neue Modell der Samsung Gear 360 hat sich vor allem in Sachen Video weiter entwickelt. Durch die Form lassen sich damit sehr gut 360 Grad Vlogs erstellen. Durch die Live-Streaming Funktion eigenet sie sich ebenfalls sehr gut dafür, das eigene Leben mit anderen zu teilen.
Samsung Gear 360 (2017)

221,99 € 249,00 €

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Unsere Empfehlung: 360 Grad Kamera für unter 200 Euro

Falls du nach einem günstigen Einsteigermodell suchst, dann ist liegst du mit der LG 360 Cam genau richtig. Mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis aller unserer verglichenen Geräte bietet sie dir einen einfachen Start in die Welt der 360 Grad Aufnahmen.
Preis-Leistungssieger LG 360 Cam

189,90 €

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Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine 360 Grad Kamera kaufst.

Was sind 360 Grad Kameras?

360 Grad Kameras sind Geräte, die nicht nur einen rechteckigen Bildausschnitt aufnehmen, sondern eine komplette kugelförmige Sphäre. Dadurch kann man sich später im aufgenommenen Bild komplett umsehen, so wie du es im echten Leben auch kannst. Die Aufnahmen nennt man daher „immersive Medien“.

Bereits seit vielen Jahren gibt es Panorama Fotos. Der Trend für 360 Grad Videos ist mit dem Trend der Virtual Reality (VR) in den letzten Jahren entstanden. Ob es nun eine 360 Grad Kamera oder VR Kamera ist, ist reine Definitionsfrage. Wir verwenden hier die Begriffe synonym. Die neue Technologie erlaubt es, die komplette Umgebung der Kamera digital abzubilden.

Mit den neuen VR Brillen können nun auch 360 Grad Videos sinnvoll wiedergegeben, genutzt und Zuschauern gezeigt werden. Dabei sind diese durch das 360 Grad Erlebnis besonders in die Aufnahmen immersiert. Mehr zum Thema Immersion erfährst du in unserem Beitrag zur Virtual Reality.

Wofür eignet sich eine 360 Grad Kamera?

Eine 360 Grad Kamera ist ideal, um deine Freunde und Familie oder sogar die ganze Welt an deinem Leben teilhaben zu lassen. Du musst dir keine Gedanken mehr über den richtigen Bildausschnitt machen. Du nimmst direkt deine komplette Umgebung auf.

Wenn sich dann später jemand deine Videos anschaut wird er in genau die Situation hineinversetzt, wie du sie vorgefunden und aufgenommen hast. Das nennt man Immersion. Je mehr der Zuschauer in dein Video eintaucht, desto „immersiver“ ist es. Sich dabei in 360 Grad umschauen zu können, hat daher einen starken Einfluss.

Was brauche ich noch außer der 360 Grad Kamera?

Für das Filmen an sich brauchst du sonst nichts an Ausrüstung. Schau am besten vorher nochmal in den Lieferumfang, ob z.B. eine Speicherkarte dabei ist. Bei einigen Kameras bietet sich mehr Zubehör an. Manchmal wird auch Software mitgeliefert, um deine Aufnahmen zu bearbeiten. Und für die Wiedergabe wirst du eine VR Brille benötigen.

Vor allem bei 360 Grad Action Kamera wird oft eine Halterung mitgeliefert, mit der du deine Kamera überall anbringen kannst. Die meisten verwenden das gängige GoPro Halterungssystem. Für normale Aufnahmen bietet sich ein Stativ oder Handgriff an. Einige Kameras haben diese bereits verbaut, bei anderen würdest du sonst aber einen Teil des Bildes versperren. Außerdem können sehr wacklige Aufnahmen später beim Zuschauer in der Brille Übelkeit auslösen.

Zur Bearbeitung deiner Bilder und Videos kannst du geläufige Bearbeitungsprogramme verwenden. Viele von ihnen sind inzwischen dazu in der Lage das Sonderformat zu verarbeiten. Einige Hersteller liefern auch eigene Software mit. Diese variieren sehr in der Bedienungsfreundlichkeit. Einige sind sehr einsteigerfreund. Falls du bereits etwas Erfahrung in der Bearbeitung hast, dann verwende am besten die Programme, die du gewohnt bist.

Für die Wiedergabe von 360 Grad Videos brauchst du auch eine bestimmte Ausstattung. Auf Computer und Smartphone brauchst du den richtigen Player, der das Format unterstützt. Du kannst deine Aufnahmen auch auf YouTube oder Facebook hochladen. Diese Programme bzw. Plattformen ermöglichen es dir, die Aufnahmen als Sphäre wiederzugeben und dich darin umzuschauen. Das beste Erlebnis ist aber eine VR Brille. Diese sind speziell für die Rundum Wiedergabe von 360 Grad Inhalten gebaut. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und Preisklassen – von der Google Cardboard zur HTC Vive.

Mit einer VR Brille kannst du in eine völlig andere Welt abtauchen. Mit ihnen kannst du auch deine eigenen 360 Grad Aufnahmen am besten erleben. (Foto: HammerandTusk / pixabay.com)

Was kostet eine 360 Grad Kamera?

Wie bei traditionellen Kameras auch, gibt es bei VR Kameras auch eine Spannweite an Preisen. Damit verbunden ist immer die Qualität der verbauten Technik. Die Geräte, die wir dir auf dieser Seite vorstellen sind Konsumentenkameras, die es schon für ein paar hundert Euro gibt. Für Profigeräte kann der Preis schnell in einen Bereich mehrerer Tausend Euro steigen.

Einfache Konsumentengeräte sind klein und kompakt für den Alltag gebaut. Es gibt sie schon für 200 – 400 Euro. Damit unterscheiden sie sich nicht stark von herkömmlichen Kameras. Ein akzeptabler Preis für ein besonderes Seherlebnis, wie wir finden. Genau das richtige für dich, wenn du ausprobieren willst, wie die Technik funktioniert oder Hobbyaufnahmen machen möchtest.

Profigeräte haben mehrere Linsen verbaut oder sind teilweise selber gebaut. Dadurch erhöht sich natürlich die Aufnahmequalität. Teilweise können die Geräte sogar 3D aufnehmen. Das drückt sich entsprechend im Preis aus. Hier gibt es alles von 1.500 – 10.000 Euro, oft mit sehr speziellen Anforderungen für eine hoch professionelle Produktion von 360 Grad Videos.

Wo kann man eine 360 Grad Kamera kaufen?

360 Grad Kameras kannst du online und in großen Elektrofachgeschäften kaufen. Im Internet findest du eine sehr große Auswahl an verschiedenen Modellen.

Nach unseren Recherchen werden im Internet die meisten 360 Grad Kameras in Deutschland derzeit in den folgenden Shops verkauft:

  • Amazon
  • Media Markt
  • Saturn

Alle VR Kameras, die wir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du das richtige Gerät für dich gefunden hast.

Kann man 360 Grad Kameras auch mieten?

Bei vielen Technik- und Kameraverleihern gibt es inzwischen auch VR Kameras zu Miete. Allerdings nicht unbedingt Geräte für den alltäglichen Gebrauch.

In der Filmbranche ist das Leihen von Equipment schon lange sehr gängig. Einige Verleiher bieten inzwischen auch 360 Grad Equipment an. Dabei handelt es sich aber meistens um Profi Equipment, das aus mehreren Kameras besteht und für aufwendige Produktionen gedacht ist.

Solche Geräte sind sehr teuer in der Anschaffung. Solltest du also über eine große Produktion nachdenken, die über den normalen Alltagsgebraucht hinaus geht, könnte sich eine Ausleihe für dich lohnen.

Gibt es Alternativen zu 360 Grad Kameras?

Das kommt auf dein Ziel an. Für 360 Grad Fotos wirst du schnell eine Alternative finden. Videos sind aber nur sehr aufwendig zu produzieren.

Die Panorama Funktion gibt es schon länger in vielen Fotokameras. Und auch mit Smartphones kann man solche Bilder machen. Dabei werden viele Bilder gemacht, um ein breite Panorama zu erstellen. Allerdings sind diese Bilder immer noch rechteckig und nicht sphärisch, wie bei 360 Grad Kameras. Normale Kameras machen außerdem diese Bilder nacheinander. Der Vorteil von 360 Grad Kameras besteht darin, diese Bilder zum gleichen Zeitpunkt zu machen. Vor allem in einer Szene, wo sich viel bewegt, ergeben sich so weniger Fehler in den Kanten, an denen das Bild zusammengefügt wird.

Das Gleiche gilt umso mehr für Videos. Hier müssen alle Bildausschnitte gleichzeitig gefilmt werden, um später ein stimmiges 360 Grad Bild zu erhalten. Profis können sich hierfür ein sogenanntes Rig anschaffen, in dem mehrere Kameras zusammenmontiert werden. Für einen Einsteiger ist die Variante aber nicht sinnvoll. Eine 360 Grad Kamera ist eine fertige All-in-One Lösung, die dir als Benutzer schon viel Arbeit abnimmt.

Entscheidung: Welche Arten von 360 Grad Kameras gibt es und welche ist die Richtige für mich?

360 Grad Kameras kann man grundsätzlich in drei verschiedene Typen einteilen:

Jeder dieser drei Typen hat einen unterschiedlichen Anwendungsbereich und seine eigenen Vor- und Nachteile.

Je nachdem wie du deine VR Kamera benutzen willst, eignet sich eine andere Art von Gerät für dich. Im folgenden Abschnitt möchten wir dir dabei helfen das Richtige für dich zu finden.

Dazu stellen wir dir die genannten Arten von Kameras vor und zeigen dir, welche Vor- und Nachteile sie haben.

360 Grad Kameras für den Alltag

Die wohl gebräuchlichste Form der 360 Grad Kamera. Im Alltag bist du mit dieser Art in fast allen Situationen super ausgestattet. Falls du keine besonderen Ansprüche oder Anwendungsgebiete hast, bist du hiermit am besten beraten.

VORTEILE

  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Einfache Bedienung
  • Hohe Auflösung durch mind. zwei Linsen

NACHTEILE

  • Einbuße bei schlechtem Licht
  • Nur auf Stativ stabil verwendbar

Diese Kameras haben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Natürlich gibt es auch hier immer wieder Unterschiede, aber die Qualität ist in den meisten Fällen sehr ordentlich. Da die Kameras keinen besonderen Schutz haben und auch nicht sehr kompakt gebaut sein müssen, ist bessere Technik verbaut. Auch die Ausstattung lässt sich nicht lumpen. Oft ist ein eigenes Display in der Kamera eingebaut.

Durch die zwei Linsen, die in dieser Art Kamera fast ausschließlich verbaut sind, bekommst du immer die volle 360 Grad Ansicht. Inzwischen werden immer mehr Kameras so gebaut, dass man sie in der Hand halten kann. Am stabilsten ist das Bild aber immer noch auf einem Stativ.

360 Grad Actionkameras

Diese Modelle sind genau richtig für dich, wenn du aktiv und abenteuerlustig bist. Sie sind robust und kompakt, so wie du es von den klassischen Actioncams auch kennst. Sogar Unterwasser Aufnahmen sind möglich.

VORTEILE

  • Wasserdicht
  • Kleine Größe
  • Überall anbringbar

NACHTEILE

  • Geringe Auflösung
  • Teilweise keine komplette 360° Aufnahme
  • Spartanische Ausstattung

Diese Kameras sehr witterungsbeständig und teilweise auch wasserdicht. Sonst gibt es aber fast immer ein Unterwassergehäuse dazu zu kaufen. Sie sind ideal für Sport und Outdoor Aktivitäten.

Du kannst die Kameras fast überall anbringen. Viele verwenden das von GoPro etablierte Befestigungssystem. Somit hast du die Kamera immer mit dabei und musst dir keine Sorge darum machen, dass sie abhandenkommt.

Aktionkameras sind auch in ihrer 360 Grad Version sehr kompakt. Dadurch kannst du sie einfach transportieren und sie nehmen keinen großen Platz weg. Aufgrund der geringen Größe ist oft nur eine Linse eingebaut, weswegen keine ganzen 360 Grad aufgenommen werden. Das ist aber kein großer Nachteil, da es immer einen Bildausschnitt gibt, der nicht so spannend ist. Trotzdem gibt es auch in diesem Segment Modelle mit zwei Linsen.

360 Grad Kameras für dein Smartphone

Auf diesem momentan relativ kleinen Markt gibt es bereits einige Modelle, die du sehr unkompliziert direkt auf dein Smartphone stecken kannst. Falls du also viele Aufnahmen mit deinem Handy machst und keine komplett andere Kamera mitnehmen willst, dann sind diese Geräte perfekt für dich.

VORTEILE

  • Schnelle Schnappschüsse
  • Aufnahmen sofort teilbar
  • Einfache Verwendung am Smartphone per App

NACHTEILE

  • Kameras immer beschränkt auf einen Telefontyp
  • Ungeeignet für professionelle Aufnahmen

Eine 360 Grad Aufsteckkamera ist super, denn sie sind sehr klein und damit wirklich überall einsetzbar. Sie passen zusammen mit deinem Handy in die Tasche und sind sofort einsatzbereit, wenn du spontan etwas festhalten willst. Durch die direkte Integration in einer App kannst du die Aufnahmen über alle gängigen Social Media Dienste sofort mit deinen Freunden teilen.

Aber aufgepasst: Nicht jede Aufsteckkamera passt auf jedes Handy. Den größten Unterschied gibt es zwischen Android und iPhones. Wir bieten dir in unserem Vergleich aber Geräte für beide Handyarten.

Zwar kannst du so keine professionellen Aufnahmen machen, aber für eine schnelle Erinnerung reichen diese Geräte allemal aus.

Kaufkriterien: Mit Hilfe dieser Faktoren kannst du 360 Grad Kameras vergleichen und bewerten.

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du VR Kameras vergleichen und bewerten kannst. So fällt es dir leicht, zu entscheiden, ob ein bestimmtes Gerät das Richtige für dich ist oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Größe und Gewicht
  • Aufnahmequalität
  • Sichtfeld
  • Speicher
  • Akku
  • App und Anzeige
  • Anschlüsse
  • Gehäuse

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, um deine Kaufentscheidung fundiert treffen zu können.

Größe und Gewicht

Für den Transport sind Größe und Gewicht entscheidend. Je nachdem, wie du deine Kamera nutzen und transportieren möchtest, solltest du darauf achten.

Die meisten 360 Grad Kameras sind klein und handlich gebaut, damit du sie überall mit hinnehmen kannst. So wollen die Hersteller sicherstellen, dass du mit deiner neuen VR Kamera mobil bist und Aufnahmen machen kannst. Solltest du mit leichtem und kleinem Gepäck reisen, werden sie nicht allzu sehr ins Gewicht fallen.

In gewisser Weise können Größe und Gewicht auch etwas über die verbaute Technik aussagen. Größere Kameras enthalten oft auch größere Bildsensoren und liefern mit diesen ein besseres Bild. Das kann man aber nicht verallgemeinern, deswegen schau dir die einzelnen Kameras auch genau in unseren Vorstellungen an.

Aufnahmequalität

Einesn Großteil der Aufnahmequalität bestimmen vor allem die Bildrate und die Auflösung. Um später besonders gute Aufnahmen zu haben, sollten diese hoch sein – besonders bei 360 Grad Kameras.

Die Auflösung der meisten Kameras unterscheidet sich nach Foto und Video. Fotos können oft mit einer höheren Auflösung aufgenommen werden. Videos erreichen diesen Wert oft nicht, aber auch hier ist ein hoher Wert wichtig. Du musst dabei bedenken, dass sich die Auflösung auf eine kugelförmige Sphäre bezieht, von der du später immer nur einen Ausschnitt siehst. Das ist so, als würdest du in ein normales Foto hineinzoomen.

Auch bei 360 Grad Kameras wird versucht, mit den geläufigen Auflösungs-Bezeichnungen gearbeitet. Allerdings kann die durch das besondere Aufnahmeformat die genaue Auflösung von der Bezeichnung abweichen. HD sollte eine die Kamera auf jeden Fall haben. Es gibt auch Modelle mit Full-HD, 2K und 4K Auflösung.

Bei der Bildrate sind 25-30 Bilder pro Sekunde Standard. Damit erhältst du eine flüssige Wiedergabe deines aufgenommenen Materials. Einige Kameras können auch höhere Bildraten, wodurch du einen Slow Motion Effekt erzielen kannst. Oft ist dann eine Aufnahme aber auch nur mit einer verringerten Auflösung möglich.

Sichtfeld

Das erweiterte Sichtfeld ist die große Neuerung bei 360 Grad Kameras. Nicht alle Kameras nehmen eine komplette Sphäre auf. Woran das liegt, kann verschiedene Gründe haben.

Um so viel wie möglich aufzunehmen, verwenden die Kameras sehr weitwinklige Objektive (auch Fischauge genannt). Die meisten Geräte verwenden zwei Linsen um jeweils 180 Grad aufzunehmen, die dann später zusammengefügt werden. In diesem Falle wird die komplette Kugel um die Kamera aufgenommen.

Einige Kameras haben aber auch nur eine Linse. Das führt dazu, dass es Aussparungen im Bild gibt und du nicht ganz 360 Grad aufnimmst. Das hat Vor- und Nachteile. Meist wird die Stelle ausgespart, an der die Kamera angebracht wird. Da hier oft nichts Spannendes passiert, ist das aber kein großer Verlust für dich. Kameras mit nur einer Linse sind auch etwas kleiner und leichter und daher besser transportierbar oder z.B. für Actionaufnahmen optimiert.

Eine 360 Grad Aufnahme. Man sieht wie die Proportionen verzerrt werden.

In der rechteckigen, „platten“ Ansicht sehen 360 Grad Fotos und Videos verzerrt aus. Ihre Wirkung entfalten sie dann, wenn der Player das Bild um eine Kugel „stülpt“, in der man sich dann umschauen kann. (Foto: blabla5 / pixabay.com)

Speicher

Irgendwo müssen deine Fotos und Videos gespeichert werden – längere Aufnahmen, größerer Speicherbedarf. Aber nicht nur die Größe des Speichers ist entscheidend.

Einige der Kameras haben einen eingebauten Speicher. Dieser ist meist aber nicht sehr groß. Daher kann in fast allen der Speicher mit einer micro SD Karte erweitert werden. Bei manchen Geräten sind die Speicherkarten bereits enthalten. Oft müssen sie aber auch dazu gekauft werden.

Hier ist nicht nur entscheidend, dass du genügend Speicher hast, sondern auch die Qualität. Zum einen haben die Kameras immer eine Begrenzung für die Größe der Speicherkarte, zum anderen benötigen sie auch Karten, die schnell genug sind, um deine Aufnahmen darauf schreiben zu können.

Akku

Auch der Akku bestimmt, wie lange du mit deiner VR Kamera aufnehmen kannst. Mehr Akkukapazität verspricht längere Laufzeit. Teilweise ist er eingebaut, teilweise aber auch austauschbar.

In diesem Bereich spielen die Akkukapazität und der Stromverbrauch der Kamera eine Rolle. Eine größere Kapazität lässt die Kamera länger laufen. Allerdings verbrauchen diese auch verschieden viel Strom. Die Hersteller kennen diese Werte natürlich genau und stimmen sie entsprechend aufeinander ab.

Manche Kameras ermöglich es dir, den Akku auszutauschen. Mit Ersatz-Akkus kannst du somit noch länger aufnehmen. Für den Tausch musst du allerdings die Aufnahme unterbrechen.

App und Anzeige

Wenn du mit deiner Kamera aufnimmst, brauchst du eine Oberfläche, auf der du sie Bedienst. Manche Kameras haben dafür einfache Displays eingebaut. Fast alle benutzen aber eine Smartphone App. Hiermit kannst du die VR Kamera drahtlos steuern.

Falls vorhanden, sind die Displays an einer 360 Grad Kamera meist nicht sehr groß, um eine kompakte Größe zu bewahren. Mehr als einfach Einstellungen lassen sich hier nicht machen. Trotzdem geben sie schnelle Informationen, die du sonst per Handy abrufen müsstest. Großer Nachteil: Um ihn abzulesen, läufst du auf jeden Fall in die 360 Grad Aufnahme hinein.

In diesem Fall eignet sich eine App deutlich besser. Fast alle Hersteller haben eine eigene für ihr Gerät. Dafür verbindest du dein Smartphone einfach per WLAN, Bluetooth oder NTFC mit der Kamera. Nun kannst du alle Einstellungen am Handy vornehmen. Teilweise ermöglicht die Verbindung dir sogar das betrachten eines Live-Bildes oder der gemachten Aufnahmen.

Anschlüsse

Neben einer drahtlosen Verbindung kannst du die 360 Grad Kamera meist auch per Kabel verbinden. Die geläufigsten sind USB und HDMI.

Einen USB Anschluss hat fast jede Kamera. Er dient neben der Datenübertragung auch zum Aufladen der Kamera. Das Kabel liegt oft dem Lieferumfang bei, ansonsten kannst du aber meist z.B. das USB Kabel deines Handys verwenden.

Über einen HDMI Anschluss kannst du das Bild deiner Kamera bspw. direkt auf einem Fernseher anzeigen lassen. Somit erhältst du ein Vorschaubild. Allerdings ist dieser Anschluss nicht bei allen Geräten dabei und du kannst dich nicht in der Vorschau umsehen. Wundere dich nicht, dass die Darstellung daher auf einem „platten“ Fernseher verzerrt ist.

Wasserdichtes Gehäuse

Vor allem für den action-reichen Einsatz in der Natur wirst du meist ein wasserdichtes Gehäuse benötigen, um deine 360 Grad Kamera zu schützen. Sie ermöglichen dir ebenfalls beeindruckende Unterwasseraufnahmen.

Die wenigsten Geräte sind von Haus aus mit einem solche Gehäuse ausgestattet. Nicht alle VR Kameras sind für ein solches Einsatzgebiet. Vor allem für Actionkameras gibt es oft ein zusätzliches Gehäuse für diesen Zweck im Lieferumfang dazu. Ansonsten kannst du sie aber auch zu einem kleinen Preis (20-30€) dazu kaufen.

Trivia: Was du sonst noch zu 360 Grad Kameras wissen solltest.

Welche Technik steckt in 360 Grad Kameras?

Die Technik, die in VR Kameras steckt ist mit der von normalen Kameras zu vergleichen. Die Qualität der Teile hängt mit der Preisklasse des Gerätes zusammen.

Die 360 Grad Technik ist digital. Das bedeutet, dass die Kameras nicht auf Film sondern auf Sensorchips aufnehmen. Davon sind genauso viele da, wie die Kamera Linsen hat. Die weitwinkligen Fischaugenobjektive sorgen dafür, dass um die 180 Grad auf jeweils einen Sensor gebannt wird. Dabei wird das Bild verzerrt, was bei einer rechteckigen Wiedergabe sonderbar aussehen kann. Bei der Projektion auf eine Kugel werden aber die korrekten Proportionen wiederhergestellt. Deshalb ist zur Wiedergabe ein spezieller Player notwendig.

Teilweise steckt dann auch noch ein kleiner Computer in der Kamera, der die verschiedenen Bilder automatisch zu einer Aufnahme zusammenfügt. Diese wird dann in den Speicher geschrieben und kann anhand der verbauten Anschlüsse oder Sendetechnik auf Computer oder Smartphone übertragen werden. Die wichtigsten Eckdaten haben wir dir bei den Kaufkriterien beschrieben.

Wie erstelle ich 360 Grad Videos und Fotos?

Die Bedienung der VR Kameras ist meist sehr nutzerfreundlich und weicht nur wenig von üblichen Kameras ab. Aufnahmen kannst du mit nur wenigen Knopfdrücken an der Kamera oder über die Smartphone App machen.

Die Bedienung unterscheidet sich von Modell zu Modell und von App zu App etwas. Meist verfügen die Kameras über einen Video- und einen Fotomodus. Durch Drücken des Auslösers wird die Aufnahme gemacht. Vor allem über die Smartphone App ist die Bedienung sehr intuitiv, wie z.B. auch bei deiner eingebauten Handykamera.

Wenn dann die Aufnahme fertig ist, kannst du sie dir teilweise per App direkt auf deinem Handy anschauen und sie sogar von dort aus ins Internet teilen. Alternativ kann du sie auch per USB Kabel auf deinen Computer übertrage und dort weiterbearbeiten. Dafür haben einige Hersteller spezielle Software bereitgestellt. Aber auch gängige Foto- und Videosoftware kann inzwischen mit den Formaten umgehe, falls du mit diesen besser vertraut bist. Ein spezieller Fall ist, wenn du Teilbilder selber noch zusammenfügen musst. Dabei kann dir die Software der Hersteller helfen.

Kann ich eine 360 Grad Kamera an einer Drohne befestigen?

Klar, das geht. Die meisten VR Kameras haben die gleichen Befestigungsmöglichkeiten wie normale Kameras oder Actionkameras. Damit lassen sie sich genauso einfach an einer Drohne befestigen.

Drohnenaufnahmen haben einen besonderen Anreiz. Bilder und Filme aus der Luft in 360 Grad sind immer besonders spektakulär.